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FAQ (die am häufigsten gestellten Fragen)


Frage:

Welche Kollektorfläche und Speichergröße wird für die solare Brauch-wasserbereitung im typischen 4 Pers.-Haushalt benötigt?
Antwort: Für diese Anwendung werden rund 5m2 Kollektorfläche und ein Speicher mit 300l Inhalt empfohlen (entspricht unserem Paket 5/300)

Frage:
Kann mit der Sonne auch geheizt werden?
Antwort: Im Einfamilienhaus, ausgestattet mit dem aktuellen Dämmstandard, können mit 10 - 15 m² Kollektorfläche rund 20 - 30 % der Energie für die Raumheizung gespart werden. Zusätzlich werden rund 70 - 90% der Energie für die Warmwasserbereitung abgedeckt.

Frage:
Wie groß ist der Nachteil, falls die Ausrichtung nicht optimal nach Süden zeigt?
Antwort: Für Brauchwasseranlagen gilt: eine Abweichung um +/- 45° macht sich fast nicht bemerkbar. Im ungünstigsten Fall liegt eine reine Westausrichtung vor, der Minderertrag kann mit 20% zusätzlicher Fläche mehr als kompensiert werden. Für Anlagen zur Heizungsunterstützung gilt: Die Abweichung sollte nicht mehr als +/- 60° betragen.

Frage:
Was passiert im Sommer bei starker Einstrahlung mit den Überschüssen?
Antwort: Grundsätzlich wird die Temperatur im Speicher über den Regler begrenzt, so dass eine weitere solare Beladung nicht mehr möglich ist. Alle Systemkomponenten wie Kollektor und Ausdehnungsgefäß sind für diese Situation ausgelegt, man spricht von eigensicheren Systemen. Zusätzlich bieten unsere Systemregler intelligente Spezialprogramme für Urlaub und Hochsommer.

Frage:
Gibt es eine Möglichkeit, Pellets aus Stroh herzustellen?
Antwort: Versuche sind gemacht worden. Da Stroh aber kein eigenes Lignin (wie z. B. Holz) enthält, ist es notwendig, Zusätze zu verwenden, um die Pellets zu binden. Das erhöht die Kosten enorm. Außerdem ist es dadurch sehr schwierig, qualitativ hochwertige Pellets herzustellen. Zudem können Pellets mit hohem Feinanteil zu massiven Funktionsstörungen der Pelletheizanlage führen, da sie leicht zerbrechen.

Frage:
Wie berechne ich die Größe des Lagerraumes?
Antwort: Die Größe des Lagerraumes ist von der Heizlast abhängig. Als Faustregel gilt: 0,9 x Heizlast in kW = Pelletsbedarfin m3. Der Lagerraum soll an der Außenwand und neben dem Heizraum angeordnet sein. Ist er nicht an einer Außenwand, müssen die beiden Stutzen bis an eine Außenwand verlängert werden. Liegt der Lagerraum nicht neben dem Heizraum, muss an Stelle einer Schnecke ein VaKuum-Saug-System verwendet werden.

Frage:
Kann ein alter Öl-Tankraum verwendet werden?
Antwort: Ja. Diese Räume haben meist die passende Größe und erfüllen alle Brandschutzvorschriften. Alle Elektroinstallationen und die Tanks sind zu entfernen. Vor dem Befüllen des Lagerraumes ist darauf zu achten, daß dieser sauber und frei von Fremdkörpern ist, die die Schnecke oder die Heizung beschädigen könnten.

Frage:
Wie groß ist der Heizwert von Pellets und wovon hängt er ab?
Antwort: Der Heizwert ist mit ca. 4,9 kWh/kg genormt und damit etwa halb so hoch wie von einem Liter Heizöl. Der heizwert von Qualitätspellets ist relativ konstant. Einen etwas schlechteren Heizwert können minderwertige Pellets durch extrem hohen Staubanteil oder große Restfeuchtigkeit aufweisen. Dies ist bei geprüften Qualitätspellets nicht der Fall! Nach den bisherigen Erfahrungen kann man gute Pellets mehrere Jahre lagern.

Frage:
Ist die Versorgung mit Pellets auch in Zukunft gesichert?
Antwort: Rohstoffe sind in ausreichender Menge vorhanden. Bei einem Baum, der in der Sägeindustrie verarbeitet wird, können bis zu 35% Des Stammes nicht genutzt werden - Späne, Restholz. Dieses Material, allein in Österreich jährlich rund 500.000 Tonnen, steht für die Pelletsproduktion zur Verfügung.

Frage:
Wie oft ist bei einer Pelletsheizung ein Service zu machen?
Antwort: Einmal jährlich. Dabei geht es hauptsächlich um Reinigungs- und Kontrollarbeiten. Die Heizung wird abgeschaltet, gereinigt und einer Sichtprüfung unterzogen.

Frage:
Sind Kombinationen mit Solarenergie oder Erdwärme möglich?
Antwort: Ja, natürlich. Die Kombination Pelletsheizung + Solaranlage ist beson-ders empfehlenswert. Pelletsheizungen können für die Niedrigtemperaturheiz-systeme wie Fußboden- oder Wandheizungen eingesetzt werden.

 


 
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